Nun beachten wir, daß nach dem ersten Gesichtspunkte
der
Approximation die Größen Gmnt alle kleine Größen mindestens
erster
Ordnung sind. Ein Blick auf (46) lehrt also, daß in dieser
Gleichung
nach dem zweiten Gesichtspunkt der Approximation
nur
Glieder zu berücksichtigen sind, für welche m = n = 4
ist
. Bei Beschränkung auf Glieder niedrigster Ordnung erhält
man
an Stelle von (46) zunächst die Gleichungen

d-2 xt      t  d t2  =  G44 ,

wobei ds = dx4 = dt gesetzt ist, oder unter Beschränkung
auf
Glieder, die nach dem ersten Gesichtspunkte der Ap-
proximation erster Ordnung sind:

           |_     _|              44 d-2 xt  d t2  =   |_  t _|  (t =  1, 2, 3)               |_    _|  d 2 x         44 ----4- =  -  |_  4  _|  .  d t2

Setzt man außerdem voraus, daß das Gravitationsfeld ein
quasi
statisches sei, indem man sich auf den Fall beschränkt,
daß
die das Gravitationsfeld erzeugende Materie nur langsam
(im Vergleich mit der Fortpflanzungsgeschwindigkeit des
Lichtes)
bewegt ist, so kann man auf der rechten Seite Ab-
leitungen nach der Zeit neben solchen nach den örtlichen
Koordinaten
vernachlässigen, so daß man erhält

  2 d--xt- =  - 1-@-g44(t  =  1, 2, 3).  d t2       2  @ xt
(67)

Dies ist die Bewegungsgleichung des materiellen Punktes nach
Newtons Theorie, wobei g44/ 2 die Rolle des Gravitations-
potentiales
spielt. Das Merkwürdige an diesem Resultat ist,
daß
nur die Komponente g44 des Fundamentaltensors allein
in
erster Näherung die Bewegung des materiellen Punktes
bestimmt
.

Wir wenden uns nun zu den Feldgleichungen (53). Dabei
ist
zu berücksichtigen, daß der Energietensor der ,,Materie“
fast
ausschließlich durch die Dichte r der Materie im engeren
Sinne
bestimmt wird, d. h. durch das zweite Glied der rechten
Seite
von (58) [bzw. (58a) oder (58b)]. Bildet man die uns
interessierende Näherung, so verschwinden alle Komponenten
bis
auf die Komponente

T44 =  r =  T .