sammen eine hinreichende Basis für die Theorie der Materie
liefern
oder nicht. Das allgemeine Relativitätspostulat kann
uns
hierüber im Prinzip nichts lehren. Es muß sich bei dem
Ausbau
der Theorie zeigen, ob Elektromagnetik und Gravi-
tationslehre zusammen leisten können, was ersterer allein
nicht
gelingen will.

§ 19. Eulersche Gleichungen für reibungslose adiabatische
Flüssigkeiten.

Es seien p und r zwei Skalare, von denen wir ersteren
als
den ,,Druck“, letzteren als die ,,Dichte“ einer Flüssigkeit
bezeichnen;
zwischen ihnen bestehe eine Gleichung. Der
kontravariante symmetrische Tensor

  ab       ab       d xa  d xb T    =  - g   p +  r----- -----                      d s  d s
(58)

sei der kontravariante Energietensor der Flüssigkeit. Zu ihm
gehört
der kovariante Tensor

                       d xa-    d-xb- Tm n =  - gm np +  gma d s  gmb  d s r ,
(58a)

sowie der gemischte Tensor1)

  a        a          d xb d xa Ts   =  -ds  p +  gsb ----------r .                       d s  d s
(58b)

Setzt man die rechte Seite von (58b) in (57a) ein, so erhält
man
die Eulerschen hydrodynamischen Gleichungen der all-
gemeinen
Relativitätstheorie. Diese lösen das Bewegungs-
problem im Prinzip vollständig; denn die vier Gleichungen (57a)
zusammen
mit der gegebenen Gleichung zwischen p und r und
der
Gleichung

   d xa  d xb gsb----- -----=  1     d s  d s

genügen bei gegebenen gab zur Bestimmung der 6 Unbekannten

       d x1  d x2   d x3   d x4 p, r,  ----, ---- , ----,  ---- .        d s    d s    d s   d s

----------

1) Für einen mitbewegten Beobachter, der im unendlich Kleinen
ein
Bezugssystem im Sinne der speziellen Relativitätstheorie benutzt,
ist
die Energiedichte T44 gleich r - p. Hierin liegt die Definition von r.
Es
ist also r; nicht konstant für eine inkompressible Flüssigkeit.